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                                                                ...ein cleverer Schachzug!

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Um seine Arbeitskraft zu versichern ist die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) wohl die bekannteste Art. Jeder 4. wird laut allgemeiner Studie vor dem Rentenalter berufsunfähig.

Was gibt es bei Berufsunfähigkeit von der gesetzlichen Rentenversicherung? Nichts!

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente wird erst gezahlt, wenn nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sind:

 mindestens 5 Jahre gesetzlich rentenversichert

  vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt worden sein

  der zuletzt ausgeübte Beruf ist irrelevant, es wird nach der allgemeinen Leistungsfähigkeit geprüft

  volle Rente bei einer Leistungsfähigkeit von unter 3 Stunden täglich / halbe Rente bei 3-6 Stunden / keine Rente bei über 6 Stunden

  die Höhe ist abhängig von den gezahlten Beiträgen und steht im aktuellen Rentenbescheid

In der Regel bekommen also Auszubildene und Studenten, selbst bei einem kompletten Verlust der Leistungsfähigkeit, nichts. Da die Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

Damit ist die Berufsunfähigkeitsversicherung das wohl wichtigste Element, um sein Einkommen abzusichern. Es gibt verschiedene Arten, um berufsunfähig zu sein bzw. zu werden. Beispielsweise durch einen Unfall, eine schwere Krankheit (z.B.: Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall), Kräfteverfall oder eine psychische Erkrankung.

Welche Voraussetzungen müssen bei der BU erfüllt sein, um eine Berufsunfähigkeitsrente zu erhalten? (allgemein)

  Sie müssen voraussichtlich mindestens 6 Monate außerstande sein, Ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mehr als 50% auszuüben. Um eine dauerhafte BU-Rente zu erhalten dürfen die 50% auch in Zukunft nicht überschritten werden.

Dienstunfähigkeitsversicherung (DU) für Beamte

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung speziell für Beamte. Für die Defintion der Dienstunfähigkeit gibt es verschiedene DU-Klauseln. Die "vollständige", die "unvollständige" und die "unechte" Dienstunfähigkeitsklausel. Aufgrund der beruflichen Anforderungen bei Polizeibeamten gibt es eine spezielle Polizeidienstunfähigkeitsklausel (PDU-Klausel) die sich von der allgemeinen DU-Klausel unterscheidet.

Sie sehen also, daß sowohl bei der Berufsunfähigkeitsversicherung als auch bei der Dienstunfähigkeitsversicherung ein Spezialist zu Rate gezogen werden sollte.

TIP: Konsultieren Sie immer einen Spezialist für Berufsunfähigkeitsversicherungen und Dienstunfähigkeitsversicherungen!


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Schwere Krankheitenvorsorge (Dread Disease)

Im ersten Teil habe ich über die Berufsunfähigkeitsversicherung informiert. Doch ist das auch die richtige Absicherung für Jedermann? Bei einem Selbständigen zum Beispiel wird immer auf eine zumutbare Umorganisation verwiesen. Mir ist kein BU-Bedingungswerk bekannt, welches auf so eine Klausel verzichtet. Hier sollte sich ein Selbständiger genau damit befassen, welche Umorganisation bei Ihm möglich wäre und ob die Definition einer Berufsunfähigkeit im nachhinein immer noch erfüllt wäre.

Die Schwere Krankheitenvorsorge ist weniger bekannt, als eine Berufsunfähigkeitsversicherung und wird von wenigen Gesellschaften angeboten. Bei dieser Absicherung gibt es bei einer, von vielen versicherten, definierten schweren Krankheit (Bsp.: Herzinfarkt) keine Rentenzahlung, sondern eine Einmalzahlung (Bsp.: 100.000 €) und der Vertrag erlischt. Es gibt die Möglichkeit einer Teilauszahlung und der Vertrag kann unter bestimmten Voraussetzungen fortgeführt werden. Die Leistungsprüfung erfolgt 14 Tage nach Diagnose, unterstellt man daß die versicherte Person noch lebt. Eine lebenslanger Vertrag ist ebenso möglich.


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Grundfähigkeitsversicherung (GFK)

Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine Absicherung, die bei Verlust einer klar definierten Grundfähigkeit(en) über 12 Monate eine monatliche Rente zahlt. Es kann unter anderem eine lebenslange Leistungsdauer optional vereinbart werden. Dabei spielt bei der Leistungsprüfung der ausgeübte Beruf oder andere Bildungsgrade keine Rolle. Selbst eine andere Erwerbstätigkeit mit eventuell höherem Einkommen steht der versicherten Leistung nicht entgegen!

Grundfähigkeiten sind beispielsweise:

 Heben und Tragen          

 Gebrauch einer Hand          

  Auto fahren

 Knien oder Bücken

 Hören, Sehen, Sprechen

und viele mehr....


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Pflegeversicherung (PV)

Die letzte Alternative für die Absicherung Ihres Einkommens ( und auch das Ihrer Verwandten gemäß §1601 BGB) über die ich Sie in Kenntnis setzen möchte ist die Pflegerentenversicherung. Sie hat eine eigene Definition und ist nicht wie bei der gesetzlichen Pflegeversicherung in Pflegegrade 1-5 unterteilt. Hier gibt es sogenannte Pflegepunkte und ab 3 kann es schon 50% der versicherten Rente geben. Bei 4 und 5 Punkten 75%, bei 6 Punkten und Demenz 100%.

Pflegepunkte:

 Mobilität

 An- und Auskleiden

 Einnehmen von Mahlzeiten/Getränken

 Persönliche Körperpflege

 Baden und Duschen

 Verrichten der Notdurft

Auch hier sollte ein Spezialist konsultiert werden!


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