Freie Versicherungsagentur für Magdeburg

Finanztutoring24.com

                                                                ...ein cleverer Schachzug!

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung (Risiko-LV)

Bei der Risikolebensversicherung vereinbaren Sie mit dem Versicherer eine bestimmte Versicherungssumme und eine Laufzeit. Die Auszahlung der versicherten Summe wird fällig, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt. Die Risikolebensversicherung dient vor allem der Absicherung der eigenen Familie, wenn diese wirtschaftlich von der versicherten Person abhängig ist. Begünstiger für den Leistungsfall (Tod der versicherten Person) kann jeder sein. Benennt man keinen Begünstigten, erhalten die Erben die Todesfallsumme.

Der Hinterbliebenenschutz kann in verschiedenen Formen abgeschlossen werden, die jeweils für bestimmte Lebensumstände geeignet sind. Bei der klassischen Form bleiben die Versicherungssumme und die Laufzeit konstant. Eine Risiko-LV mit fallender Versicherungssumme ist eine spezielle Form für Dahrlehensabsicherungen bei der sich die Todesfallsumme der Restschuld anpasst (Bsp.: Immobilienkredit). Es gibt bei dieser Form zwei verschiedene Modelle: linear fallend, hier reduziertsich die Summe periodisch um einen festen Betrag. Daher kann es vorübergehend zu einer Differenz zwischen Restschuld und Versicherungssumme kommen. Die andere Lösung wäre eine degressiv fallende Versicherungssumme, hier orientiert sich die Versicherungssumme am geplanten Zins- und Tilgungssatz des Kredites. Diese Variante ist zu empfehlen, wenn die Zinsfestbindung über die Gesamtlaufzeit der Finanzierung vereinbart wurde und sich dadurch nicht verändern kann. Um die Höhe der Versicherungssumme richtig festzulegen, sollte man bei vorzeitiger Ablösung durch eine Risikolebensversicherung nicht nur die Restschuld betrachten. Durch eine mögliche Zinsfestbindungsrestlaufzeit, entsteht auf jedenfall für den Darlehensnehmer / Hinterbliebenen noch eine Vorfälligkeitsentschädigung beim Darlehensgeber (Bank). Dies und vielleicht eine eventuelle Erbschaftssteuer sollte man in seinen Überlegungen in jeder Hinsicht mit einbeziehen.

Mit anderen Worten: Sollte der Tod der versicherten Person am Anfang der Zinsfestbindung eintreten, könnte es durchaus sein das die Auszahlung der Versicherungsleistung nicht ausreicht, um die Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank mit abzulösen. Dann bliebe nur noch die Möglichkeit bis zum Ende der Zinsfestbindung mit der Ratenzahlung durchzuhalten. Was wiederum zu einer finanziellen Belastung für den Hinterbliebenen führen würde.

Bei der Absicherung auf "zwei verbundene Leben"  wird die Leistung allerdings nur einmal fällig, nämlich dann, wenn einer von beiden Versicherten stirbt. Achtung: Die andere versicherte Person hat danach keinen Versicherungsschutz mehr. Diese Form der Risikolebensversicherung ist mit Abstand die schlechtere Lösung für eine Familienabsicherung. Lieber zwei seperate Verträge abschließen, beispielsweise wo Sie die versicherte Person ist, er ist Versicherungsnehmer mit Bezugsberechtigung und den anderen Vertrag nochmal umgekehrt. In diesem Fall geht auch das Finanzamt leer aus, weil die Versicherungsnehmer zugleich die bezugsberechtigten Personen sind und somit zählt die Versicherungsleistung nicht zur Erbmasse und ist damit steuerfrei.

Wichtige Optionen sollten im ausgewählten Tarif für eine Risiko-Lebensversicherung enthalten sein:

  • garantierter Beitrag über die gesamte Versicherungslaufzeit
  • Nachversicherungsgarantie (Erhöhung der Versicherungssumme ohne erneute Gesundsheitsprüfung)
  • Verlängerungsoption
  • Vorgezogene Auszahlung der Todesfallsumme bei einer max. Lebensdauer von nur noch 12 Monaten

TIP: Konsultieren Sie immer einen Spezialist für Risikolebensversicherungen!


 
Schließen
loading

Video wird geladen...